Willkommmen

bei der Deutsch - Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.

Über uns

GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS

SOLIDARITÄT MIT DEN GEISELN

Immer Donnerstags um 17.00 Uhr am Münsterplatz




Kommende Veranstaltungen

von Markus Gehring 3. April 2025
Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlichen eingeladen, an den Stammtischen der DIG Aachen teilzunehmen. Sie finden i.d.R. an jedem dritten Donnerstag im Monat statt. Somit sind die Termine für das zweite Quartal wie folgt: 17. April 2025 19.00 Uhr 15. Mai 19.00 Uhr 19. Juni 19.00 Uhr Den Ort erfahren Sie auf Anfrage an
22. Januar 2025
23.1 19.00 Uhr 20.2 19.00 Uhr 20.3 19.00 Uhr 10.4 19.00 Uhr
22. Januar 2025
Im Rahmen der Gedenkfeier erinnern biografische Skizzen an ermordete Aachener Juden und Jüdinnen, . Musikalisch wird die Veranstaltung durch die Klezmer-Band „Dance of Joy“ begleitet.
10. Februar 2025
Trumps Plan für Gaza widerspricht dem Völkerrecht, da eine freiwillige Räumung des Gazastreifens mehr als unwahrscheinlich ist und eine Zwangsräumung einer ethnischen Säuberung gleichkäme. Der Gazastreifen gehört nicht zu den USA und auch nicht zu Israel Wir halten an der Vision einer Zweistaatenlösung fest, wobei der Gazastreifen und das Westjordanland Teile eines palästinensischen Staates sein werden. Daher lehnen wir die Pläne der rechten Regierung Netanjahus ab, das Westjordanland und den Gazastreifen zu besiedeln, ebenso wie die Aktivitäten rechter Siedler*innen im Westjordanland. Auf dem Weg zu einer Zweistaatenlösung gibt es aber viele Hindernisse, die zu beseitigen sind. Ein „weiter so“ kann es nicht geben Am wichtigsten ist die Bekämpfung der Hamas und ein Betätigungsverbot des UNRWA. Das UNRWA hat Hamas-Terroristen als Mitarbeiter, es hat Hamas-Mitglieder als Leistungsempfänger, das UNRWA stellte der Hamas seine Einrichtungen als militärische Infrastruktur zur Verfügung. Wer das UNRWA finanziert, investiert in die Wiederauferstehung der Hamas als die Ordnungsmacht im Gaza-Streifen. Ebenso wichtig ist eine „Enthamasierung“ der Bevölkerung, die unbedingte Voraussetzung ist für ein friedliches Nebeneinander eines jüdischen und eines palästinensischen demokratischen Staates. Eine Zerstörung der militärischen Infrastruktur der Hamas, die sich unter zivilen Einrichtungen befindet, ist Voraussetzung für den Aufbau des Gazastreifens. Daher ist die schlichte Rückkehr der Palästinenser in den Norden des Gazastreifens und der Wiederaufbau ihrer Häuser über den teilweise intakten unterirdischen Tunneln keine Option Für den Wiederaufbau des Gazastreifens ist die temporäre Umsiedlung, wie sie auch den Bewohner*innen der zerstörten Kibbuze zugemutet wurde, unerlässlich. Dies zu bewerkstelligen und die Bevölkerung von dieser Notwendigkeit zu überzeugen kann mit Sicherheit nicht die USA und einem Trump gelingen. Als Garantiemacht für einen friedlichen Aufbau des Gazastreifens könnten die USA eine konstruktive Rolle spielen, gemeinsam mit weiteren Akteuren, die von beiden Seiten respektiert werden. Dies könnte eine Chance für eine neue zivile Ordnung und den Wiederaufbau des Gazastreifens darstellen. Bei einem Wiederaufbau Gazas muss das Trauma der israelischen Bevölkerung zwingend mitgedacht werden, die der permanenten Drohung der Hamas, ein Massaker wie das des 7.10. zu wiederholen. Die Inszenierung der Freilassung der ersten Geiseln im Rahmen der aktuellen Vereinbarung zeigt den Anspruch der Hamas, den öffentlichen Raum und die Ordnung im Gaza-Streifen wieder zu beherrschen. Ohne eine zivile Ordnung im Gaza-Streifen und eine Entmachtung der Hamas gibt es keine Zweistaatenlösung. Wer richtigerweise fordert, „dass die Terroristen der Hamas in Gaza in Zukunft keine Rolle mehr spielen dürfen”, muss sagen, wie dieses Ziel zu erreichen ist. Elisabeth Paul, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.

Veranstaltungsberichte

Hier finden Sie Berichte über vergangene Veranstaltungen der DIG Aachen e.V.

von Markus Gehring 3. April 2025
Ich möchte Euch alle heute zu unserer Mahnwache begrüßen und Euch und Ihnen für Ihre Treue danken, jeden Donnerstag – seit inzwischen einem Dreivierteljahr – hier zu sein und ein Zeichen zu setzen für die Befreiung der Geiseln, gegen jeden Antisemitismus und auch ein Zeichen der Solidarität mit dem einzigen jüdischen Staat weltweit, und zwar unabhängig von der jeweiligen Regierung. Israel als sichere Heimstätte für Jüdinnen und Juden, als Lebensversicherung, das war die Idee von Theodor Herzl, dem geistigen Vater, dessen Vision ein demokratischer, säkularer, liberaler jüdischer Staat war. Der Holocaust hatte die Notwendigkeit dieser Sicherheit auf grausame Weise gezeigt und seine Gründung beschleunigt. Noch in der Nacht nach seiner Proklamation wurde Israel von 5 arabischen Nachbarn überfallen. Ihm folgten zahlreiche Kriege. Kurz: Israel kennt keinen Frieden. Im Mai feiern wir seinen 77. Geburtstag und ein Friede ist weiterhin nicht in Sicht. Doch was am 07. Oktober 2023 geschah, übertrifft jede Horrorvorstellung. Ein Massaker an Zivilist*innen, an Jugendlichen, Männern, Frauen, Alten, Kindern, ja sogar Babys und Ungeborenen, kurz: an allen jüdischen oder jüdisch gedachten Menschen. Es war der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Schoah und bei vielen Israelis wird dies Ereignis inzwischen als Holocaust bezeichnet. Das ist genozidal; das ist eliminatorischer Antisemitismus in seiner reinsten Form. Das ist kein Freiheitskampf und schon gar kein Aufbegehren oder Kritik am Staat Israel. Und die entsetzlichen Gräueltaten, die kaum auszuhalten sind, geköpfte Babys, gelynchte junge Menschen, die fröhlich ein Friedensfest feierten, einige mit Palästinensertüchern geschmückt als Zeichen der Solidarität, entführte Menschen als Trophäen zur Schau gestellt, gequält, gedemütigt, vergewaltigt, und Peiniger, die sich an ihren Qualen ergötzen. Und diese Taten waren nicht die Exzesse Einzelner, nein, es waren die Taten tausender Menschen, die ihr ganzes Leben lang mit Hass indoktriniert wurden. Menschen, die aufgefordert waren, ihre schlimmsten Hassfantasien auszuleben, und zwar organisiert, befehligt, gesteuert und gefeiert von der Hamas mit Unterstützung des Iran. Mir ist es wichtig, dies noch einmal zu erwähnen, um das, was seither geschah zu kontextualisieren: Etwas mehr als eine Woche ist es her, dass Israel seine militärischen Operationen gegen die Hamas im Gazastreifen wieder aufgenommen hat, nachdem es von Gaza, vom Jemen und vom Libanon aus wieder beschossen wurde. Und schon ist alles wieder beim Alten: Die UNO verurteilt Israel, ein großer Teil der Medien verbreitet wieder Hamas-Propagandazahlen und bezichtigt Israel, einen Vernichtungskrieg gegen die palästinensische Bevölkerung zu führen. Die tatsächlichen Livestreams aus der Zeit des Waffenstillstands, in denen sich Hamas-Terroristen ihrer Verbrechen brüsteten, das von ihnen verantwortete Leid im Gazastreifen als großen Triumph feierten und israelische Geiseln in obszönen Inszenierungen zur Schau stellten, waren bemerkenswert schnell wieder vergessen und kaum jemand scheint sich an dem üblen Schauspiel zu stoßen, das über die Bühne ging, als der Waffenstillstand zu Ende war. Der aus dem Gazastreifen geflüchtete Hamas-Gegner Hamza Howidy fasste es in einem Facebook-Posting treffend zusammen: »Noch vor wenigen Wochen, während der Geiselbefreiungen, veranstalteten sie große Militärparaden, marschierten in voller Uniform, die Waffen gut sichtbar, und feierten, als hätten sie den Sieg errungen. Sie wollten gesehen werden, Stärke ausstrahlen, da sie wussten, dass sie unter dem Waffenstillstand in Sicherheit waren. Sie genossen die Aufmerksamkeit und führten ihre Macht vor den Kameras vor. Aber jetzt? Weg. Dieselben Kämpfer, die sich gerade noch am helllichten Tag brüsteten, sind in der Bevölkerung verschwunden. Die Uniformen sind abgelegt, die Waffen versteckt, und wieder einmal sind es die einfachen Menschen im Gazastreifen, die den Folgen des Kriegs ausgesetzt sind, während die Hamas-Führer wieder in ihre Tunnel kriechen, sicher vor der Zerstörung, die sie verursacht haben. Das ist das Muster: Provozieren, eskalieren und dann verschwinden. Sie entfachen einen Krieg in dem Wissen, dass die Zivilbevölkerung die Kosten tragen wird, und verschwinden dann, wenn der wahre Preis fällig wird.« Und wer kein Zivilist ist, wird dank williger Helfer einfach zu einem gemacht, um Israel an den Pranger zu stellen. So etwa Hossam Shabat, der angeblich getötet worden sei, bloß weil er Al-Jazeera-Journalist war. Dass dieser »Journalist« nicht nur den gesamten Krieg über Lügen in die Welt setzte, und nicht nur »Journalist« war, sondern Kämpfer der Terrororganisation somit ein völlig legitimes militärisches Ziel war, das wird von in der Berichterstattung einfach unterschlagen. Inzwischen machen Nachrichten neue Hoffnung von Tausenden Menschen, die im Gazastreifen auf die Straßen gehen, um mit Parolen wie »Raus mit der Hamas« und »Weg mit Al-Jazeera« ein Ende der Unterdrückung durch die Terrororganisation fordern. Man kann den Mut der Demonstrant*innen nicht hoch genug werten und sie genießen unsere volle Solidarität. Wir haben unser Mitgefühl für die Palästinenser*innen immer zum Ausdruck gebracht und ihnen unsere Unterstützung zugesichert, wenn sie sich gegen die Hamas stellen, die sei ebenso zu Opfern macht, wie Israel und Jüdinnen und Juden. Ich möchte aber die Rolle der israelischen Regierung nicht unerwähnt lassen, die nicht das Schicksal der Geiseln im Blick hat, sondern ihr eigenes Überleben. Mit der Entlassung des Chefs des Inlandgeheimdienstes Ronen Bar, der eine Untersuchungskommission zu den Versäumnissen des 7.Oktobers einrichten wollte und der angekündigten Entlassung der Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara, die sich vor Bar stellt, führt er die von ihm initiierte Justizreform fort, die die israelische Demokratie gefährdet. Oliver Vrankovic, deutsch-israelischen Aktivist, sagt dazu: „Die von ihren Umsturzplänen besoffene Regierung um den Premier mit den Katar Connections in seinem Büro geht aufs Ganze und nimmt den Schimmer der Hoffnung auf bessere Zeiten inmitten des anhaltenden Alptraums. Zehntausende israelische Patrioten demonstrieren seit einer Woche jeden Tag für Demokratie und Rechtsstaat und für die Freilassung der Geiseln.“ Heute Abend wird es wieder eine große Demonstration in Tel Aviv geben. Ihnen allen und den mutigen Demonstrierenden im Gazastreifen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität.
28. Januar 2025
Morgen vor 80 Jahren wurde das KZ Auschwitz von den Alliierten befreit. Auschwitz ist das Symbol für den Holocaust, für Menschenverachtung, für Entmenschlichung, für einen kaltblütigen, industriellen Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden, für einen einzigartigen Zivilisationsbruch in der Geschichte, der mit nichts vergleichbar ist. Und dieser Zivilisationsbruch hatte eine Vorgeschichte: sie begann mit Ausgrenzung, mit Markierung von Menschen, mit bösen Geschichten über diese Menschen, mit Entmenschlichung und Verfolgung, mit dem Boykott jüdischer Einrichtungen und endete schließlich in der massenhaften industriell organisierten Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden, mit der Vernichtung von 5 600 Sinti und Roma, mit der Vernichtung sogenannter Asozialer, Zeugen Jehovas, Homosexueller, Kommunist*innen, Behinderter, kurz, aller Andersdenkenden, und derer, die nicht in das perverse, menschenverachtende völkische Konzept passten. Und diese Ideologie war festgeschrieben in Hitlers „Mein Kampf“, in dem er seine völkischen und menschenverachtenden Hasstiraden auf die Juden ausführte. Und die Geschichte zeigt, dass aus dieser Ideologie konkrete Politik wurde, grausame Realität, wie wir alle wissen. Und es brauchte ganze 52 Tage, um aus einer Republik eine Diktatur zu machen So etwas darf NIE WIEDER geschehen, und deshalb sind wir alle heute hier! „Nie wieder ist jetzt“ „Wehret den Anfängen“ Das sind Slogans, die nicht sinnentleert werden dürfen Von Primo Levi, einem jüdischen Schriftsteller und Holocaustüberlebenden, stammt der Satz: “Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“ Und wir müssen uns fragen: kann so etwas wirklich nie wieder geschehen? wird so etwas nie wieder geschehen, Haben wir der Anfänge gewährt oder sind wir schon wieder mittendrin Haben wir zu sehr geschwiegen? Haben wir zu viel zu- oder weggeschaut? Haben wir zu wenig entgegengesetzt? Wenn Jüdinnen und Juden sich nicht mehr trauen, eine Kippa oder einen Davidstern zu tragen Wenn es gefährlich ist, in der Öffentlichkeit Hebräisch zu sprechen Wenn Jüdinnen und Juden für die Politik Israels verantwortlich gemacht werden Wenn jüdische Einrichtungen angegriffen werden oder als jüdisch markiert werden Wenn jüdische Einrichtungen, SchriftstellerInnen oder Künstler*innen boykottiert werden Wenn Unis zu Angsträumen für jüdische Studierende werden Kurz: wenn Jüdinnen und Juden zu Parias erklärt werden und ihnen jegliche Empathie verweigert wird Der Holocaust, die Shoah ist präzedenzlos und mit nichts vergleichbar! Und dennoch stellt sich die Frage nach Kontinuitätssträngen, die der Shoah zu Grunde lagen und die auch heute noch virulent sind. So schreibt Esther Schapira, eine jüdische Journalistin und Filmemacherin in der jüngsten Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen: „Bislang war die Schoa die biografische und historische Wegmarkierung aller Nachgeborenen. Sie teilte unser Leben in ein „Davor“ und „Danach“. Nun kommt eine weitere hinzu. „Das schlimmste Massaker seit der Schoa“ ………… Bei aller Singularität der Schoa gibt es Assoziationen, die nicht mehr verschwinden werden: Der Blick in den Abgrund der Grausamkeit. Der Stolz der Mörder auf ihre Tat. Der Hass, der alle Juden trifft. Der Kampf ums Weiterleben und die Rückkehr ins Weiterleben nach dem Überleben.“ Seit dem 7. Oktober, dem bestialischen Massaker der Hamas, gibt es weltweit einen nie da gewesenen, offenen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen. Teile der Linken verbünden sich mit islamistischen Kräften Rechtsradikale generieren sich vordergründig als Schützer*innen jüdischen Lebens, was nur als Spaltungsversuch verstanden werden kann und in klarem Widerspruch steht zu Der Forderung nach einer erinnerungspolitischen 180-Grad-Wende oder der Bezeichnung der Shoah als Fliegenschiss und das Holocaustmahnmahl als Denkmal der Schande. Der Bezeichnung der NS-Zeit als einen Vogelschiss in der Geschichte Die Verwendung antisemitischer Chiffren, wie den Globalisten hat Hochkonjunktur in unterschiedlichsten Milieus. Und die Wahlerfolge rechtsextremer Parteien zeigen, dass diese Ideologie in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist Als DIG sehen wir es als unsere historische Verantwortung, uns solidarisch an die Seite Israels, den einzigen jüdischen Staat weltweit zu stellen, den Staat der Holocaustüberlebenden und deren Nachkommen und zwar unabhängig von der jeweiligen Regierung. Die zionistische Idee eines jüdischen Staates als Heimstätte aller Jüdinnen und Juden, sozusagen als Lebensversicherung, ist Folge jahrtausendalter Verfolgung weltweit und wurde durch den Holocaust beschleunigt. Heute erscheint die Idee eines solchen Staates notwendiger denn je und dennoch ist seine Existenz so gefährdet, wie noch nie seit seinem Bestehen. Heute begehen wir das Gedenken an den Holocaust und sind bereit, unsere Lehren und unsere Verantwortung daraus zu ziehen. Wir treten gegen Rassismus und jede Form des Antisemitismus auf, gleich ob sie von rechts, von links, aus religiösen Kontexten oder aus der Mitte der Gesellschaft kommt. DAFÜR STEHEN WIR HEUTE HIER, GEMEINSAM MIT VIELEN MENSCHEN IN GANZ DEUTSCHLAND! NIE WIEDER IST JETZT!
22. Januar 2025
Am Donnerstag, den 16.1. wurde im Apollo-Kino der Film „September 5“ in Kooperation mit der DIG Aachen e.V. im Rahmen des Formats „Kino im Dialog“ gezeigt. 50 bis 60 Anwesende folgten der anschließenden einstündigen Diskussion, die von Richard Gebhardt, politischer Bildner und Publizist und Jonas Paul, Politologe und Mitglied unseres Vorstands moderiert wurde. Bei dem einleitenden kurzen Dialog zwischen den Moderatoren wurden Aspekte der ethischen Verantwortung von Medien, der Wirkmacht von Bildern und deren Entwicklung seit den 1970er Jahren bis heute vertieft. Außerdem wurden die Bezüge der Terroristen des „schwarzen Septembers“ zu RAF-Terroristen und zu Rechtsradikalen, wie der Wehrsportgruppe Hoffmann thematisiert, die zeigen, wie damals wie heute Antisemitismus als Klammer zwischen allen Milieus von rechts über die Mitte bis links virulent sind. Bei der anschließenden sehr konstruktiven Diskussion kamen vor allem persönliche Bezüge und Erinnerungen zur Sprache, die teilweise sehr emotional waren und Betroffenheiten zum Ausdruck brachten.
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