Wanderausstellung "Antisemitismus für Anfänger"

Die DIG Aachen lädt ein zur Wanderausstellung "Antisemitismus für Anfänger"

Sehr geehrte Damen und Herren,


als Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. werden wir im Juni 2025 vom 04.06. bis 30.06. in der Sparkasse Aachen am Elisenbrunnen die Wanderausstellung "Antisemitismus für Anfänger" präsentieren. Die Ausstellung behandelt auf satirische Weise an Hand von Comics das Thema Antisemitismus. Sie nähert sich der Thematik aus einem auf den ersten Blick eher unerwarteten, letztlich jedoch eindringlichen

Blickwinkel. Durch ironische und überspitzte Darstellungen werden alltägliche Reaktionen und Lebensbereiche gezeigt, in denen Judenfeindlichkeit präsent ist. Der Einblick in den Antisemitismus in der Gesellschaft regt dazu an, eigene Stereotype zu hinterfragen.


Die 25 Cartoons stammen aus der gleichnamigen Anthologie „Antisemitismus für Anfänger“ und laden ein zum herzhaften Lachen über die Antisemiten und den alltäglichen Antisemitismus. Wir hoffen, durch diesen etwas anderen Zugang, das Thema ohne pädagogischen Zeigefinger breiter platzieren zu können.


Besonders freuen wir uns, dass die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Frau Sylvia Löhrmann, die Schirmherrschaft übernommen hat.


Die Vernissage wird am Donnerstag, den 12.6.2025 um 19:00 Uhr mit der Kuratorin Myriam Halberstam stattfinden, die mit einem kurzen Vortrag in die Ausstellung einführen wird.


Musikalisch wird die Vernissage begleitet von dem Aachener a-capella-Chor „Capella a Capella“


Mit freundlichen Grüßen


Elisabeth Paul, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.

22. Mai 2026
Stellungnahme der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen zum Verhalten von Itamar Ben-Gvir
20. Mai 2026
"Dor leDor - Generation zu Generation" - deutschsprachige Künstler im Zeichen ihres Judentums - Lesung mit Musik - 7. Juni 2026, 11.00 Uhr , Salvatorkirche Aachen Das Projekt widmet sich einem einerseits typisch jüdischen, andererseits allgemein sehr ansprechenden Thema durch das Prisma der drei großen deutschsprachigen jüdischen Schriftsteller des 19. - 20. Jahrhunderts Heinrich Heine, Franz Kafka und Paul Celan. Am Beispiel ihrer besonderen Werke werden verschiedene spanndene Aspekte in der Überlieferung und Wahrnehmung des Judentums von Generation zu Generation zum Ausdruck gebracht. Die literarische Vorlage bilden Heines unvollenderer Jugendroman "Der Rabbi von Bacherach", Kafkas "Brief an den Vater" sowie der Jerusalemer Gedichtszyklus von Celan - voller Suche und Sehrsucht nach dem eigenen Ich und einem Zuhause-Gefühl als Juden in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft. Vorbelastet durch verschiedene entsprechende schmerz- und leidvolle Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld, ihrer Familie wie auch die des Holocausts erscheinen diese drei Künstler als Inbegriff der inneren Zerrissenheit in ihrem Judentum, die sie zu überwinden suchten. Musikalisch und somit emotional wird die Lesung durch die Musik der drei jüdischen Komponisten aus drei Epochen vertieft, die mit den Schriftstellern gut korrespondieren: Felix Mendlessohn (zu Heine), Gustav Mahler (zu Kafka) und Don Jaffé (zu Celan: Übrigens: Don Jaffé ist ein Holocaust-Überlebender aus Riga, lebt in Bremen und widmet sich in seinem Schaffen der Jüdischen Geschichte). Es sind vier Musiker beteilgt - Geige, Cello, Oboe und Klavier. Der Pianist tritt auch als Vorleser auf.
16. April 2026
Fragemauer zum Krieg in Iran, der Golfregion und dem Levant
Weitere Beiträge