1. Mahnwache der DIG Aachen auf dem Münsterplatz

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Am Freitag, den 10. Mai um 17 Uhr fand die erste gemeinsame Mahnwache 
der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. und des Jungen Forums“ der DIG Aachen auf dem Münsterplatz am Aachener Dom statt.
Zwischen 50 und 70 Menschen nahmen teil (Vertreter*innen von im Rat vertretenen demokratischen Parteien, Passant*innen, die zufällig vorbeikamen, Mitglieder der DIG Aachen und des JuFo der DIG Aachen).

 Elisabeth Paul, die 1. Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. sprach einige einleitende Worte, in denen sie darauf hinwies, dass mit dieser nun wöchentlich stattfindenden Mahnwache drei Ziele verfolgt werden:

 1. das Gedenken an die immer noch in Geiselhaft befindlichen Geiseln,

2. ein starkes Statement gegen jede Form des Antisemitismus,

3. und ein Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Staat Israel, ausdrücklich nicht mit der derzeitigen Regierung.

 Nach einer Rede vom Vorsitzenden des neu gegründeten „Jungen Forums“ der DIG Aachen e.V. Felix Kehren, sprachen die Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Hilde Scheidt. Anschließen sprachen Orkun Şensebat (Vorsitzender des Ortsvorstandes der Grünen in Aachen), Sebastian Becker (Ratsherr der SPD Fraktion im Aachener Stadtrat) und weiteren Vertreter*innen der Aachener Kommunalpolitik. Nach dem offiziellen Teil kam es zu angeregten Gesprächen.
Es war ein starkes Zeichen!
In den kommenden Tagen werden wir hier die Reden veröffentlichen.

 
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"Dor leDor - Generation zu Generation" - deutschsprachige Künstler im Zeichen ihres Judentums - Lesung mit Musik - 7. Juni 2026, 11.00 Uhr , Salvatorkirche Aachen Das Projekt widmet sich einem einerseits typisch jüdischen, andererseits allgemein sehr ansprechenden Thema durch das Prisma der drei großen deutschsprachigen jüdischen Schriftsteller des 19. - 20. Jahrhunderts Heinrich Heine, Franz Kafka und Paul Celan. Am Beispiel ihrer besonderen Werke werden verschiedene spanndene Aspekte in der Überlieferung und Wahrnehmung des Judentums von Generation zu Generation zum Ausdruck gebracht. Die literarische Vorlage bilden Heines unvollenderer Jugendroman "Der Rabbi von Bacherach", Kafkas "Brief an den Vater" sowie der Jerusalemer Gedichtszyklus von Celan - voller Suche und Sehrsucht nach dem eigenen Ich und einem Zuhause-Gefühl als Juden in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft. Vorbelastet durch verschiedene entsprechende schmerz- und leidvolle Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld, ihrer Familie wie auch die des Holocausts erscheinen diese drei Künstler als Inbegriff der inneren Zerrissenheit in ihrem Judentum, die sie zu überwinden suchten. Musikalisch und somit emotional wird die Lesung durch die Musik der drei jüdischen Komponisten aus drei Epochen vertieft, die mit den Schriftstellern gut korrespondieren: Felix Mendlessohn (zu Heine), Gustav Mahler (zu Kafka) und Don Jaffé (zu Celan: Übrigens: Don Jaffé ist ein Holocaust-Überlebender aus Riga, lebt in Bremen und widmet sich in seinem Schaffen der Jüdischen Geschichte). Es sind vier Musiker beteilgt - Geige, Cello, Oboe und Klavier. Der Pianist tritt auch als Vorleser auf.
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