16.01.25 19.00 Uhr im Apollo - "Kino im Dialog"

"Kino im Dialog"  - Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.
Vorstellung des Films "September 5" 

Zu Gast:
Richard Gebhardt, Politischer Bildner und Journalist
Jonas Paul, Politologe und Mitglied im Vorstand der DIG Aachen

München, 5. September 1972, zehnter Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele. Erstmals seit 1936 wieder in Deutschland, sollten es die „heiteren Spiele“ werden und der Welt das Bild eines neuen, liberalen Deutschlands vermitteln. Doch um 4.40 Uhr hört die Frühschicht des amerikanischen Senders ABC Schüsse aus dem nahe gelegenen Olympischen Dorf. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen hat elf Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln genommen. Gegen den Widerstand der eigenen Nachrichtenabteilung berichtet das ABC-Sports-Team Live über die 21-stündige Geiselnahme.

Erzählt wird die Geschichte von Geoff (John Magaro), einem jungen, ehrgeizigen Producer, der sich bei seinem Chef, dem legendären Roone Arledge (Peter Sarsgaard), beweisen will. Mit Hilfe der deutschen Dolmetscherin Marianne (Leonie Benesch) übernimmt Geoff unerwartet die Leitung der Live-Sendung. Während die Zeit drängt, widersprüchliche Gerüchte die Runde machen und das Leben der Geiseln auf dem Spiel steht, muss Geoff schwierige Entscheidungen treffen und sich mit seinem eigenen moralischen Kompass auseinandersetzen. Wie soll man über eine solche Situation berichten, wenn die Täter die mediale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke nutzen?

Link zur Veranstaltung und Ticketkauf:

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"Dor leDor - Generation zu Generation" - deutschsprachige Künstler im Zeichen ihres Judentums - Lesung mit Musik - 7. Juni 2026, 11.00 Uhr , Salvatorkirche Aachen Das Projekt widmet sich einem einerseits typisch jüdischen, andererseits allgemein sehr ansprechenden Thema durch das Prisma der drei großen deutschsprachigen jüdischen Schriftsteller des 19. - 20. Jahrhunderts Heinrich Heine, Franz Kafka und Paul Celan. Am Beispiel ihrer besonderen Werke werden verschiedene spanndene Aspekte in der Überlieferung und Wahrnehmung des Judentums von Generation zu Generation zum Ausdruck gebracht. Die literarische Vorlage bilden Heines unvollenderer Jugendroman "Der Rabbi von Bacherach", Kafkas "Brief an den Vater" sowie der Jerusalemer Gedichtszyklus von Celan - voller Suche und Sehrsucht nach dem eigenen Ich und einem Zuhause-Gefühl als Juden in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft. Vorbelastet durch verschiedene entsprechende schmerz- und leidvolle Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld, ihrer Familie wie auch die des Holocausts erscheinen diese drei Künstler als Inbegriff der inneren Zerrissenheit in ihrem Judentum, die sie zu überwinden suchten. Musikalisch und somit emotional wird die Lesung durch die Musik der drei jüdischen Komponisten aus drei Epochen vertieft, die mit den Schriftstellern gut korrespondieren: Felix Mendlessohn (zu Heine), Gustav Mahler (zu Kafka) und Don Jaffé (zu Celan: Übrigens: Don Jaffé ist ein Holocaust-Überlebender aus Riga, lebt in Bremen und widmet sich in seinem Schaffen der Jüdischen Geschichte). Es sind vier Musiker beteilgt - Geige, Cello, Oboe und Klavier. Der Pianist tritt auch als Vorleser auf.
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